Tischnamen statt Tischnummern: 30 Ideen für eure Hochzeit
Tisch 7 ist praktisch. Tisch „Lissabon“, weil ihr euch dort verlobt habt, ist eine Geschichte. Tischnamen sind eine kleine Sache, über die Gäste gern reden. Und niemand fühlt sich an Tisch 12 abgeschoben.

Sechs Themen mit je fünf Ideen
Orte eurer Geschichte
Die Stadt, in der ihr euch kennengelernt habt, der erste gemeinsame Urlaub, der Ort des Antrags, eure erste Wohnung, die Heimatstädte eurer Familien.
Pflanzen und Blumen
Eukalyptus, Olive, Lavendel, Pfingstrose, Rosmarin. Passt wunderbar zu einer grünen, natürlichen Deko.
Lieder
Euer Hochzeitslied, das Lied vom ersten Date, der Ohrwurm aus dem Urlaub, der Song, bei dem ihr immer tanzt, ein Lied eurer Eltern.
Berge oder Seen
Für Paare, die gern wandern: Zugspitze, Watzmann, Bodensee, Königssee, Chiemsee.
Lieblingsessen
Pasta, Sushi, Käsespätzle, Pizza, Tapas. Mit einem kleinen Augenzwinkern.
Bücher oder Filme
Die Titel, die ihr beide liebt. Gut für Paare mit gemeinsamem Serien- oder Leseabend.
Schreibt auf die Rückseite des Tischschildes zwei Sätze, warum der Tisch so heißt. Das ist ein toller Gesprächsanfang, besonders an Tischen, an denen sich die Gäste nicht kennen.
Eigene Themen finden
Die schönsten Tischnamen kommen nicht aus einer Liste, sondern aus eurem Leben. Setzt euch einen Abend zusammen und schreibt auf, was euch verbindet: Orte, Lieder, Gerichte, Insider aus dem ersten Urlaub, die Namen eurer Haustiere. Meist ist nach einer halben Stunde genug für alle Tische beisammen. Wählt dann ein Thema, damit der Saal nicht beliebig wirkt.
Worauf ihr achten solltet
Tischnamen müssen gut lesbar sein, auch aus ein paar Metern Entfernung. Auf dem Sitzplan-Aufsteller sollte jeder Name eindeutig sein. Und die Namen sollten keine Rangfolge ergeben, also nicht „Champagner“ für die Familie und „Leitungswasser“ für die Kollegen.
Der Service arbeitet mit Nummern. Gebt der Location eine Liste, welcher Name welcher Nummer entspricht, damit Menüs und Allergien richtig ankommen.
Welcher Tisch bekommt welchen Namen?
Am schönsten wird es, wenn der Name zu den Menschen am Tisch passt. Die Studienfreunde sitzen am Tisch mit dem Namen eurer Unistadt, die Kollegen am Tisch mit dem Lieblingsessen aus der Kantine. Das ist mehr Arbeit, weil ihr erst den Sitzplan und dann die Namen festlegen müsst. Aber genau solche Kleinigkeiten fallen den Gästen auf.
Wenn ihr das nicht wollt, vergebt die Namen einfach der Reihe nach im Raum. Dann sollte das Thema aber neutral sein, damit sich niemand wundert, warum er am Tisch „Käsespätzle“ und die andere Familie am Tisch „Paris“ sitzt.
So finden Gäste ihren Tisch trotzdem schnell
Der Nachteil von Namen: Man weiß nicht, wo „Lavendel“ im Raum steht. Bei Nummern sucht man einfach die Reihenfolge ab. Drei Dinge helfen:
- Auf dem Sitzplan-Aufsteller die Gäste alphabetisch sortieren, mit dem Tischnamen daneben. Wer seinen Namen findet, kennt den Tisch.
- Einen kleinen Raumplan mit den Tischnamen dazuhängen, besonders bei mehr als zehn Tischen.
- Die Tischschilder hoch genug aufstellen, etwa auf einem Ständer von 30 bis 40 Zentimetern, damit sie über die Blumen hinausragen.
Mehr zu Formaten und Sortierung steht im Artikel über Sitzplan-Aufsteller.
Gestaltung
Kleine Holzständer, Karten in Rahmen, Namen auf Spiegeln oder auf Weinflaschen. Wählt eine Schrift, die auch aus fünf Metern lesbar bleibt. Verschnörkelte Schreibschriften sehen auf dem Bildschirm schön aus und sind im Kerzenlicht kaum zu entziffern. Mehr zum Druck im Artikel Tischkarten selbst drucken.
Tischnamen vergeben
Jedem Tisch einen Namen geben, er erscheint automatisch auf Tischkarten und Aufsteller.